| "Vier Punkte aus zwei Spielen, nicht abgestiegen - ich bin zufrieden." Wolfgang Sander, Knesebeckes Fußball-Boss und Interims-Coach Wolfgang Sander zieht am Ende seiner nur zwei Spieltage dauernden Trainertätigkeit ein positives Fazit. Die Trainersuche beim VfL ist indes beendet: Dieter Lakotta nimmt nach einjähriger Pause wieder auf der Knesebecker Kommandobrücke Platz. Das die Schlussabrechnung beim Gegner am gestrigen Sonntag nicht so positiv ausfiel, scheint verständlich. Nach dem Remis in Knesebeck muss die Bergfelder Fortuna den schweren Gang in die erste Kreisklasse antreten. Zu Beginn der Partie waren die Hausherren vom Druck der Gäste etwas überrascht. Bergfeld trat mit drei Stürmern an und übernahm gleich das Kommando. Logische Folge war die Führung der Fortunen. Pierre Hilmer netzte zum 0:1 ein (5.). Den Rückstand hätte Knesebeck in der 20. Minute egalisieren können, aber Frank Nagel versagten bei einem Foul-Strafstoß die Nerven - verschossen! Es kam noch schlimmer für den VfL. Zu Beginn der zweiten Hälfte faustete Keeper Karsten Keller Marco Woitow an, und der Ball prallte ins eigene Netz: 0:2. Danach drehte der VfL aber richtig auf. Die Hausherren erkämpften sich Chance um Chance. Doch selbige wurden auch leichtfertig vergeben. Erst in der 70. Minute gelang Sven Marquardt der Anschlusstreffer. Nach einer Eingabe von Christian Meyer brauchte er nur noch den Fuß hinzuhalten. Rund zehn Minuten später der Ausgleich für Knesebeck. Dennis Klan markierte den 2:2-Endstand. Für Bergfeld war zu diesem Zeitpunkt schon alles gelaufen. Westerbeck führte hoch und besiegelte damit den Abstieg der Fortunen. Trainer Jens Hubrig steckt den Kopf aber nicht in den Sand: "Wir wollen so schnell wie möglich wiederkommen." |
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